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In unserer Homepages und in unserem Online-Shop werden viele Fachbegriffe verwendet, die für den nicht der Materie Vertrauten verwirrend sein könnten. Deshalb haben wir versucht, Fachbegriffe auf drei Seiten informativ und allgemeinverständlich zu erläutern. Das Spektrum reicht von den Ursachen und Erscheinungsformen des Haarausfalls (Alopecia, Chemotherapie und Tricho-
tillomanie) über die Perückenkunde bis zu
Hinweisen zu den Kostenübernahme-
bedingungen der Krankenkassen.
Bei einer Chemotherapie oder bei krankheitsbedingten Haarausfall mit eindeutiger Ursache übernehmen die Kassen in allen Fällen mindestens einen Teil, ggf. auch die gesamten Kosten einer Perücke. Ihr behandelnder Arzt wird Ihnen ein Rezept oder eine andere Ärztliche Verordnung für den Haarersatz ausstellen.

Privat Versicherte: Von den privaten Krankenkassen werden in einer Kulanzregelung nach Ihrer vorheriger Absprache mit Ihrem Betreuer und bei Vorlage eines Rezeptes mit medizinischer Begründung die
Vertrag und eine damit verbundene verbindliche und einheitliche Kostenübernahme der Krankenkassen bei Perücken sind noch nicht abgeschlossen. Nur der Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) hat für seine Mitgliedskassen mit ihren zusammen mehr als 24 Millionen Mitgliedern einen seit 2009 bundesweit gültigen Rahmenvertrag mit dem BVZ abgeschlossen, der unter anderem auch eine Preisvereinbarung enthält. Als Mitglied des BVZ e.V. sind wir Partner dieses Vertrages und können den vielen Versicherten und deren Familienangehörigen der ,
Kosten der Perücke entsprechend den Vorgaben der Kasse übernommen. Nach der Perückenversorgung mit Ihrer Vorleistung stellen wir Ihnen eine zweifache
Rechnung aus, mit der Sie bei Ihrer privaten Versicherung und ggf. auch bei der Beihilfe abrechnen können.

Gesetzlich Versicherte: Sie kommen mit dem ärztlichen Rezept gleich zu uns, und müssen nicht vorher Ihre Krankenkasse konsultieren. Wir erstellen für jeden Patienten einen individuellen Kostenvoranschlag, den wir dann zur Kostenbewilligung bei Ihrer Krankenkasse einreichen und rechnen die von den Kassen


BARMER GEK
DAK – Deutschen Angestellten-Krankenkasse,
KKH – Allianz
HEK - Hanseatischen Krankenkasse
hkk – Erste Gesundheit
eine verlässliche und gute Perückenversorgung gegen die Vorlage eines Rezeptes bieten. Desweiteren haben wir Versorgungsverträge mit dem Verband der Betriebskrankenkassen und regionalen Versicheren wie der AOK Berlin-Brandenburg der IKK Brandenburg-Berlin abgeschlossen, so dass wir allen Versicherten unsererseits feste Vertragsbedingungen zur Versorgung bieten können. Zu den Vertragssätzen aller Krankenkassen
freigegebene Hilfsmittel- Pauschale mit der Krankenkasse ab. So werden für den Kunden/Patienten nur die gesetzliche Zuzahlung Hilfsmittel von € 10,00  und der entsprechende Eigenanteil fällig. Sollten Sie bereits von der gesetzlichen Zuzahlung befreit sein, bringen Sie bitte Ihren Befreiungs-
ausweis mit, so kann auch die gesetzliche Zuzahlung von € 10,00 ent-
fallen. Natürlich können Sie jederzeit eine höherwertigere Perücke wählen, als Ihre Krankenkasse Ihnen zugesteht. Sie müssen dann nur die Differenz zwischen dem Regelsatz und dem höherem Perückenpreis bezahlen. So können Sie z.B. auch eine Echthaarperücke wählen, für die Ihre Krankenkasse nur in Ausnahmefällen die Kosten übernehmen würde.

Beratung: Wünschen Sie eine Beratung hinsichtlich Zuzahlung der Kassen, Kostenübernahme oder bei gesetzlich Versicherten auch der Krankenkassenabrechnung durch uns oder bei Problemen mit der Genehmigung, stehen wir Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite, denn für Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen gibt es z.T. nicht einmal innerhalb einer Kasse eine einheitliche Regelung zur Kostenübernahme bei Perücken.
 
Unsere Verträge mit den Krankenkassen: Derzeit laufen Gespräche und Verhandlungen zwischen unserem Berufsverband, dem BVZ e.V., Bundesverband der Zweithaar Spezialisten, und den Krankenkassen über einen allgemeingültigen
können wir Sie gern beraten bzw. können diese mit den zuständigen Mitarbeitern für Hilfsmittel erfragen, oder nach Einführung des elektronischen Kostenvoranschlages (eKV) in Echtzeit abklären.

Leistungseinschränkungen der Krankenkassen: Die Krankenkassen haben einen Hilfsmittelkatalog erstellt, der bei dem Hilfsmittel Perücke u.a. regelt: „Die Ausstattung mit Perücken ist insbesondere bei weiblichen Personen, bei Kindern und Jugendlichen mit einer haararmen oder haarlosen Kopfpartie angezeigt. Bei erwachsenen männlichen Personen kommt die Ausstattung mit einer Perücke nur in Ausnahmefällen, z.B. bei entstellenden Veränderungen, bei narbig deformierter Kopfhaut oder krankheitsbedingtem, plötzlichen Haarausfall [z.B. bei Chemotherapie, d.A.] in Betracht“.

§ 12 im Sozialgesetzbuch V sagt aus:
„Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein, sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen“. Dies trifft im Perückenbereich besonders auf Echthaarperücken zu, die nur in Ausnahmefällen, z.B. bei Kunsthaarunverträglichkeit bei einzelnen Kassen genehmigungsfähig sind. Dafür bedarf es aber eines ausführlichen Ärztlichen Attests.